Wie alles begann

Herbst 2002 am heiligen Ganges in Varanasi: Es dämmert bereits und wie jeden Abend sitzen wir auf den Steintreppen am Assi Ghat und schauen Chai schlürfend dem bunten Treiben zu. Gleich nebenan residiert im Yogasitz der dicke Raju in seinem kleinen „Chai Shop“. In einem großen Topf vor ihm brodelt sanft der hellbraune Milchtee, den der „Chaivala“ in kleinen handgetöpferten Tonbechern genannt Kulhari reicht. Nach dem entspannten Genuss in geselliger Atmosphäre werfen die Stammgäste ihren Becher gekonnt in hohem Bogen in eine der aufgestellten Abfalltonnen.

Die wohltuende Wirkung eines würzigen Masala Chai habe ich derart schätzen gelernt, dass ich den "CHAI BABA" ins Leben gerufen habe, um hierzulande eine Teekultur zu fördern, die Lebensfreude schenkt und interkulturelle Brücken schlägt getreu dem Motto:

make tea, not war!